Wer auch in heißen Sommern ungebremste Blütenpracht genießen und gleichzeitig wertvolles Gießwasser sparen möchte, kann bei uns robuste trockenheitsverträgliche Stauden kaufen.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Pflanzen haben faszinierende Überlebensstrategien entwickelt, um mit Wassermangel umzugehen. Ob eine Staude trockenheitsverträglich ist, erkennst du meist schon an ihren Blättern: Dickfleischige, sukkulente Blätter, wie sie die Fetthenne oder der Scharfe Mauerpfeffer besitzen, dienen als hocheffiziente Wasserspeicher für Dürrezeiten. Andere Arten schützen sich durch eine dichte, silbrige Behaarung (wie der Woll-Ziest) oder winzige, nadelartige Blätter (wie der Sand-Thymian) vor übermäßiger Verdunstung durch die Sonne. Zudem besitzen viele dieser Gewächse tiefe Wurzeln, um an verborgene Wasserreserven im Erdreich zu gelangen.
Ein echter Dauerblüher für sonnige, magere Standorte ist die Prachtkerze, die von Juli bis Oktober unermüdlich weiße oder rosa Blüten hervorbringt. Wer im Frühjahr nach einem farbintensiven Blütenteppich sucht, liegt mit Polsterstauden wie dem Blaukissen und dem Teppich-Phlox goldrichtig – beide verwandeln selbst trockene Steinmauern und Beetränder in ein leuchtendes Meer aus Violett, Blau oder Rosa. Auch der Blüten-Salbei ist eine hervorragende Wahl für eine lang blühende trockenheitsverträgliche Staude, da er nach einem Rückschnitt im Sommer direkt ein zweites Mal erblüht.
Ja, in der Anfangsphase ist das absolut notwendig. Auch eine extrem robuste, trockenheitsverträgliche Staude benötigt in den ersten Wochen nach dem Einpflanzen regelmäßige Wassergaben. Der Grund: Die Pflanze muss erst tiefe Wurzeln im umgebenden Gartenboden ausbilden, um sich später selbst versorgen zu können. Sobald bodendeckende Stauden wie der Sand-Thymian oder polsterbildende Gewächse fest angewachsen und gut etabliert sind, überstehen sie selbst wochenlange Regenpausen und extreme Hitzeperioden komplett ohne zusätzliche Bewässerung.
Die größte Gefahr für Steppen-, Prärie- und Steingartenpflanzen ist nicht die Hitze, sondern winterliche Staunässe. Da sukkulente Arten wie die Fetthenne und der Scharfe Mauerpfeffer aus kargen, felsigen oder sandigen Regionen stammen und damit auch perfekt als Stauden für den Steingarten geeignet sind, benötigen sie einen extrem durchlässigen Untergrund. Schweren, lehmigen Gartenboden solltest du daher vor dem Pflanzen unbedingt großzügig mit Sand, Kies oder Blähton vermischen. Auf eine zusätzliche Düngung mit nährstoffreichem Humus oder Kompost kann meist komplett verzichtet werden, da ein zu nährstoffreicher Boden die Stauden mastig und weniger standfest werden lässt.
Obwohl die meisten hitzeresistenten Pflanzen echte Sonnenanbeter sind, gibt es auch für trockene Schattenbereiche – wie zum Beispiel unter großen Bäumen – spezialisierte Überlebenskünstler. Schattenstauden wie die Weißrandige Segge und die Elfenblume kommen hervorragend mit dem sogenannten „trockenen Schatten“ zurecht. Sie bilden dichte Blätterteppiche, unterdrücken Unkraut und benötigen selbst im Schutz von dichten Baumkronen kaum zusätzliche Pflege.
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